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Meno Health. Clinical Evidence.

#141:  Hörprobleme während den Wechseljahren?

Hörprobleme während den Wechseljahren?

Die Wechseljahre bringen viele bekannte Veränderungen mit sich, wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen…

Aber oft wird die Gesundheit der Ohren vergessen. Viele Frauen merken leichte Veränderungen beim Hören während der Perimenopause und danach. Zu verstehen, was passiert und wie du deine Ohren schützen kannst, kann dir helfen, selbstbewusst in der Gesellschaft zu bleiben, in Verbindung zu bleiben und dich in deinem Alltag wohlzufühlen.

Warum sich das Gehör in den Wechseljahren verändern kann

Das Innenohr und die Hörbahnen sind eng mit Hormonen wie Östrogen und Progesteron verbunden. Diese Hormone helfen dabei, die Durchblutung, die Nervenübertragung und die Zellgesundheit im Hörsystem aufrechtzuerhalten. Da ihr Spiegel während der Perimenopause schwankt und nach der Menopause sinkt, können manche Frauen Veränderungen in ihrem Hörvermögen bemerken.

Große Studien deuten darauf hin, dass sich die durchschnittlichen Hörschwellen während und nach den Wechseljahren verändern können, oft stärker als man es allein aufgrund des Alterungsprozesses erwarten würde. Faktoren wie die Stoffwechselgesundheit und kardiovaskuläre Risiken können ebenfalls das Tempo der Hörveränderungen beeinflussen.

Häufige Hörsymptome in den Wechseljahren

Vielleicht hast du nicht alle davon, aber viele Frauen berichten von:

  • Schwierigkeiten, Gesprächen in lauten Umgebungen zu folgen: Sprachlaute sind „verschwommener” oder Stimmen sind nicht klar zu verstehen.
  • Tinnitus: Klingeln, Pfeifen oder Rauschen, das vorher nicht da war oder lauter zu sein scheint. 
  • Geräuschempfindlichkeit oder Unbehagen: Alltägliche Geräusche klingen schriller oder nerviger.
  • Hörermüdung: Am Ende des Tages ist es anstrengend oder ermüdend, Gesprächen zu folgen.

Diese Veränderungen können anfangs subtil sein, sodass sie oft einfach mit dem „Älterwerden” verwechselt oder nur auf Stress und Schlafprobleme zurückgeführt werden. Allerdings sind plötzlicher oder einseitiger Hörverlust, starker Schwindel oder anhaltende Ohrenschmerzen keine typischen Symptome der Menopause und sollten dringend von einem Arzt untersucht werden.

Schützen Sie Ihr Gehör: einfache Strategien für den Alltag

Mach einen grundlegenden Hörtest

Auch wenn dein Gehör „normal” klingt, gibt dir ein audiometrischer Referenztest einen Vergleichswert für zukünftige Veränderungen. So kannst du natürliche Veränderungen von einem beginnenden Hörverlust unterscheiden.

Schütze deine Ohren vor lauten Geräuschen

Hormonelle Veränderungen können dazu führen, dass deine Ohren etwas weniger geräuschtolerant sind:

  • Benutze Gehörschutz (Ohrstöpsel oder Kopfhörer mit Geräuschdämpfung) bei Konzerten, in Fitnessstudios mit lauten Lautsprechern oder wenn du Elektrowerkzeuge benutzt.
  • Halte dich an die 60/60-Regel für Kopfhörer: etwa 60 % der Lautstärke für nicht mehr als 60 Minuten am Stück, dann mach eine Pause.

Pass auf deine Herz-Kreislauf- und Stoffwechselgesundheit auf

Gesunde Blutgefäße versorgen dein Innenohr mit Nährstoffen. Regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und die Kontrolle von Blutdruck, Blutzucker oder Blutfetten unterstützen die Verbindung zwischen deinem Herzen und deinen Ohren. 

Trainier deine Ohren (und dein Gehirn)

Hören betrifft nicht nur die Ohren. Es findet zum großen Teil im Gehirn statt. Einfache Aktivitäten wie das Anhören von Hörbüchern bei Hintergrundgeräuschen, das Konzentrieren auf bestimmte Gesprächspartner in einer Gruppe oder das Spielen von Hörspielen können deine Fähigkeiten zum selektiven Hören und Verarbeiten schärfen.

Beruhige deinen Geist und Körper

Stress, Schlafmangel und Angstzustände können Tinnitus und Geräuschempfindlichkeit verschlimmern. Praktiken wie Meditation oder bewusstes Atmen beruhigen nicht nur den Geist, sondern verbessern auch die Durchblutung und helfen deinen Ohren und deinem Gehirn, widerstandsfähiger zu bleiben.

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